Speicherkarten

Beinahe alle digitalen Kameras nutzen SD-Karten (Speicherkarten) als Speichermedium. Die 32 x 24 Millimeter großen Chips können bis zu 512 Gigabyte an Daten speichern.

Die kleinen Mico-SD-Karten werden hingegen hauptsächlich als kostengünstige Speichererweiterung für Tablets und Smartphones verwendet.

Sie fassen maximal 128 Gigabyte Speicher. Dennoch sind SD- und Micro-SD-Karten miteinander kompatibel.
SD Speicherkarten
Um eine Micro-SD-Karte in einem Gerät für normale SD-Speicherkarten zu nutzen, benötigt man lediglich einen Adapter.

Dieser liegt den meisten Karten beim Kauf vor oder kann separat für kleines Geld erworben werden.

Welche SD-Speicherkarte ist die richtige für meine Kamera

SanDisk Ultra 32GB SDHC Speicherkarte bis zu 80 MB/Sek, Class 10 Speicherkarte FFP
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SD, SDXC und SDHC – Wo sind die Unterschiede?

Speicherkarte 32GB
Der Markt für Speicherkarten verändert sich rasend schnell. Die Hersteller für SD-Karten haben darauf reagiert und entsprechend neue Speichermedien auf den Markt gebracht, um den Ansprüchen nach höheren Übertragungsgeschwindigkeiten und nach mehr Speicherplatz gerecht zu werden.

Die ursprüngliche SD-Speicherkarte sah eine maximale Kapazität von 2 Gigabyte vor. Heutzutage würde dies nur für wenige hochauflösende Bilder genügen. Aus diesem Grund einigten sich die SD-Karten-Hersteller auf weitere Standards mit verbesserter Speicherkapazität:

– SDHC-Karten („HC“ bedeutet „High Capacity“) haben eine Größe von 4 bis 32 Gigabyte.
– SDXC-Karten („XC“ bedeutet eXtended Capacity“ sind mit 48 Gigabyte bis maximal 2 Terabyte erhältlich.

Allerdings ist hier zu bedenken, dass die größten Speicherkarten, die derzeit von Digitalkameras unterstützt werden, maximal 512 Gigabyte groß sind. Aus technischer Sicht ist in Zukunft aber noch viel mehr möglich.

Wie schnell sollte die Speicherkarte sein?

Neben der Kapazität eines Speichermediums gibt es einen weiteren wichtigen Punkt, den es beim Kauf zu beachten gilt: die Transferraten.
Die Faustregel besagt, dass schnelle Karten ihre Geschwindigkeit nur voll zeigen können, wenn sie von einem ebenfalls schnellen Gerät verwendet werden. Es macht wenig Sinn, eine Speed-Karte in Kombination mit einer fünf Jahre alten Digitalkamera zu nutzen.

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Zunächst einmal gibt es zwei verschiedene Übertragungsstandards. Der ältere heißt „Normal / High Speed“ und wird auf einen auf der rechten Seite offenen Kreis mit einer Zahl darin dargestellt.
Diese „Speed Class“ Zahl gibt an, mit was für einer Geschwindigkeit die Karte Daten mindestens speichern kann. Eine 2 steht dabei für 2 Megabyte die Sekunde, während eine 10 ganzen 10 Megabyte pro Sekunde speichern kann.

Dazwischen gibt es noch Geschwindigkeit 4 und 6, allerdings gehören mittlerweile praktisch alle verkauften Modelle zur Speed Class 10.

„UHS“ ist der neue Übertragungsstandard. Die Abkürzung steht für „Ultra High Speed“ und ist in UHS-I und UHS-II unterteilt. Normale SD-Karten unterstützen diesen Standard nicht mehr, für schnellere Schreibraten muss man daher mindestens zu einer SDHC- oder SDXC-Karte greifen.

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UHS-Speicherkarten sind ebenfalls in Geschwindigkeitsklassen eingeteilt. Im Gegensatz zum Übertragungsstandard „Normal / High Speed“ sind dies aber nur zwei: 1 und 3.
Der Buchstabe U mit der Ziffer 1 oder 3 sind das Erkennungsmerkmal dieser Karten. Multipliziert man die Ziffer mit 10, ergibt sich daraus die garantierte minimale Schreibrate der SD-Karte.

Welche der Karten ist mit meiner Kamera kompatibel?

Käufer einer SD-Karte müssen zunächst wissen, dass nicht jeder Standard von jeder Digitalkamera unterstützt wird. Daran sind die unterschiedlichen Dateisysteme schuld, die die Speichermedien nutzen.
SDXC-Karten können beispielsweise nur mit Geräten genutzt werden, die dieses System unterstützen. Die entsprechende Information finden Sie in der Regel auf dem Gehäuse der Kamera. Alternativ hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung weiter.

Tipp: SDHC-Karten passen problemlos in Digitalkameras mit SDXC-Unterstützung, während reguläre SD-Karten mit allen Geräten verwendet werden können. Die Abwärtskompatibilität der Dateisysteme ist gegeben.

Speicherkarten Test

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Welche Hersteller von Speicherkarten gibt es?

Flash-Speicherkarten gibt es bereits seit dem Jahr 2001. Sie wurden vom Hersteller SanDisk auf Basis der damals üblichen Multimedia-Card („MMC“) entwickelt. SD-Speicherkarten haben sich inzwischen am Markt durchgesetzt und werden schon lange nicht mehr ausschließlich von SanDisk hergestellt.

Allerdings werden längst nicht mehr nur ordinäre SD-Karten hergestellt. SanDisk sowie alle anderen Hersteller, die die Lizenzgebühren zur Erlaubnis für die Herstellung von SD-Karten an SanDisk zahlen, bieten mittlerweile weit interessantere Speicherkartenmodelle.

So gibt es beispielsweise Karten mit integriertem WLAN, die eine Kamera ohne mobiles Internet zur drahtlosen Datenübertragung befähigt.
Andere verfügen über einen integrierten USB-Anschluss und können so direkt an den PC angeschlossen werden.

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Wer eine Digitalkamera besitzt, steht irgendwann vor der Frage, ob man besser zu einer einzelnen oder mehreren Speicherkarten greifen sollte.
Da die Karten alle sehr robust und langlebig sind, reicht bei richtiger Aufbewahrung eine einzige Karte. Eins muss jedoch direkt gesagt werden: Keine SD-Karte ist als alleiniges Speichermedium geeignet. Sie weisen eine deutlich höhere Fehleranfälligkeit als Festplatten und Co. auf.

Fotos sollten daher immer direkt auf den PC übertragen werden.

Die Lagerung einer Speicherkarte ist denkbar einfach. Man muss sie vor direkter Sonneneinstrahlung und vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Korrosion entstehen könnte.
Ein Verbiegen der Karte ist ebenfalls fatal. Daher sollte sie im Idealfall in der beim Kauf beiliegenden Plastikhülle untergebracht werden.

Mein Name ist Gunther Dihlmann bin Jahrgang 1966 und Hobbyfotograf aus Leidenschaft. Seit 2013 fotografiere ich ernsthaft erst mit einer Nikon Spiegelreflexkamera seit 2020 mit der Sony Alpha 6000. Auf dieser Webseite gebe ich Tipps über das schönste Hobby der Welt dem fotografieren und dem passenden Foto Zubehör.

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