Meine Fünf besten Fototipps

Vor einigen Tagen entdeckte ich, das Steflei Fotografie zu einer Blogparade aufgerufen hat. Das Thema dabei ist: meine besten Fotografie-Tipps.

Ok dachte ich, mir dann will ich auch mal meine besten Fototipps beisteuern, ich hoffe, dass der ein oder andere etwas damit anfangen kann.

Lerne deine Kamera kennen.

Die beste Kamera ist immer, die die du dabei hast, deshalb solltest du dein Arbeitsgerät ganz genau kennen.

Mache dich mit den wichtigsten Funktionen und Bedienungselementen vertraut. Wo finde ich die ISO Einstellungen, wie ändere ich die Blende und Belichtungszeit. Vertrau nicht den Motivprogrammen, sondern spiele mit den verschiedenen Einstellungen wie dem M Modus (Manueller Modus) oder dem A Modus (Nikon)bzw. AV Modus (Canon) und schaue was der P Modus macht.

Mach erst einmal einige Testaufnahmen spiele ruhig mit Blende und Tiefenschärfe. So lernst du nicht nur deine Kamera kennen, sondern auch viel über das Fotografieren.

Vermeide aber, wenn es irgendwie geht den internen Blitz der Kamera. Du kannst das Blitzlicht damit nicht gezielt steuern. Besser du legst dir einen günstigen Aufsteckblitz zu, damit hast du erstens eine größere Reichweite und viele gestalterische Möglichkeiten.

Regeln zum Bildaufbau

Lese Bücher zum Thema Bildaufbau und lerne aus den Beispielen.

Mache dich mit der Drittel-Regel und dem Goldenen Schnitt vertraut. Gehe beim Fotografieren aus der Mitte, versuche nicht alles zentriert in die Mitte zu quetschen. Viele Anfänger machen diesen Fehler.

Und beachte eines so sinnvoll die Gestaltungsregeln für einen harmonischen Bildaufbau auch sind, du darfst sie natürlich auch brechen, wenn es zur Bildaussage passt.

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Suche dir verschiedene Perspektiven

mercedes museum
Wenn du ein passendes Motiv gefunden hast so halte nicht nur einmal frontal drauf, sondern laufe um das Motiv gehe in die Hocke oder lege dich hin zum Fotografieren. Mache einfach verschiedene Bilder aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven.

Auf diese Art und Weise können sehr schöne und zum Teil ungewöhnliche Aufnahmen entstehen.

Lasse dir Zeit beim Fotografieren

solche Fotos können nur in Ruhe und ohne Stress entstehen
Stress und Hektik gibt es in unserer Zeit genug, lasse dich davon bei der Fotografie nicht anstecken.

Das Fotografieren soll für die meisten ein Hobby zum Ausgleich sein und keine Ausdauersportart.

Wer hektisch und unter Stress fotografiert macht nur Fehler.

Du vergisst etwa die ISO Zahl wieder zurückzustellen, wenn du zuvor zum Beispiel in einer etwas dunkeln Kirche fotografierst, hast. Oder du hast gerade ein Motiv mit unscharfen Hintergrund und Blende f2, 8 fotografiert, und willst jetzt ein durchgehendes scharfes Foto und vergisst dabei die Blende auf f10 zu stellen. Der Autofokus an der falschen Stelle kann in der Hektik natürlich auch passieren.

Solche Fehler können beim Betrachten am PC oder am Notebook sehr ärgerlich sein, ich spreche hier aus leidvoller Erfahrung.

Nimm dir lieber etwas Zeit zum Fotografieren und wenn es aber nicht geht dann mach weniger Fotos, die aber dann meist besser sind.

JPEG oder RAW

Manche Fotografen bevorzugen das JPEG Format da es kleiner Dateien liefert und es Vorteile im Serienmodus gibt, was aber eigentlich nur für Sportfotografen interessant ist.

Die aber fotografieren im RAW Format den sogenannten Rohdaten. Das RAW Format bietet große Vorteile in der Bildbearbeitung, du kannst hier noch viele Details rausholen, und so noch recht flaue Fotos retten.

Im Zeitalter großer Speicherkarten kannst du natürlich auch mit beiden Formaten gleichzeitig deine Bilder machen. So kannst du zum Beispiel sämtliche Bilder als JPEG sichern und die besten als RAW in Lightroom oder einem anderen RAW Converter weiterverarbeiten.

Ich gehe auch genauso vor, und kopiere die JPEGs auf eine externe Festplatte, im Anschluss lösche ich die JPEGs von der Speicherkarte. Die RAW Dateien importiere ich dann in Lightroom und bearbeite die besten Fotos weiter.

Fazit

Ich hoffe, dass ich dir mit den Fototipps etwas weiterhelfen konnte. Persönlich haben mir diese Fototipps sehr viel gebracht.

Zusätzlich habe ich noch, dass ein oder andere Buch über Fotografie gelesen, und natürlich auch vieles ausprobiert.

Du darfst natürlich auch Fehler machen, ich würde dir dann raten das Foto genau zu analysieren und zu überlegen, was man zukünftig besser machen kann.

Wenn du Interesse hast, werde ich noch über weitere Fotografie Tipps schreiben, und auch noch etwas in die Tiefe gehen.

Was hältst du davon? Hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar.

2 Gedanken zu „Meine Fünf besten Fototipps“

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