Test der neuen Nik Collection 4 was gibt es neues

Die Filtersammlung der Nik Collection 4 von DxO enthält 8 Filter.

Nik Collection 4

Diese können entweder als Standalone Anwendung oder als Plugin für Photoshop, Lightroom Classic und natürlich auch PhotoLab, benutzt werden.

Welche Filter sind im Paket enthalten

  1. Color Efex Pro:

Für Farblooks und Atmosphäre sorgt Color Efex Pro mit seinen 55 Filtern und 20 Bildvoreinstellungen. Individuellen Effekte können bei den Filtern mit bis zu sechs Bearbeitungsvariationen erzeugt werden.

  • Silver Efex Pro:Für Bilder die Schwarz-Weiß umgewandelt sollen gibt es eigentlich nichts Besseres. Allein dieses Tool rechtfertigt meiner Meinung den Kauf der Nik Collection.
  • Analog Efex Pro:

 

Hier lässt sich der Look alter Analogkameras und von Analogen Filmen schön simulieren

  • HDR Efex Pro: Um HDR Bilder zu bearbeiten mir persönlich reicht die HDR Funktion in Lightroom völlig aus.
  • Viveza:Mit diesem Tool lassen sich gezielt lokale Farbanpassungen umsetzen.
  • Dfine: Zur Reduzierung von Bildrauschen allerdings hat DxO mit PureRAW ein wesentlich besseres Tool im Angebot. Ich denke aber das DXO das auch in späteren Versionen ändern wird.
  • Sharpener Pro: Hier können die Bilder für verschiedene Ausgabe Medien wie Druck oder für das Internet nachgeschärft werden.
  • Perspective Efex: Dieser Filter entfernt hervorragend Objektivverzerrungen und stürzende Linien. Das Tool liefert meist bessere Ergebnisse als Lightroom, Für Architektur Fotografen eigentlich ein Muss.

 

Nik Collection 4

Ganz neu Anfang Juni 2021 kam die neue Version raus, und diese habe ich mir einmal näher angesehen.Ich gehe hier einmal auf meine Eindrücke ein was hat mir gefallen und was nicht.

Neuerungen

Vor allem Silver Efex Pro und Viveza wurden überarbeitet und die U Point-Technologie wurde stark verbessert.
Mit der U Point-Technologie können selektiv Farb, Helligkeit sowie Kontrast-Korrekturen vorgenommen werden. Die Farbtoleranz des zu verändernden Bereichs lässt sich nun anpassen.

Kontrollpunkte in den U Points können nun in allen Plug-Ins in als Presets gespeichert werden und so auf weitere Fotos übertragen werden.

Um die die Übersichtlichkeit zu erhöhen, wurde die Anzahl der Regler an den Kontrollpunkten stark reduziert. Was aber nicht immer bei langjährigem Benutzer auf Gegenliebe stößt.

Neu hinzugekommen sind die Meta Presets mit diesen lassen sich die Presets der einzelnen Filter als Photoshop-Aktionen speichern. Die Aktionen lassen sich dann auf viele weitere Bilder anwenden.

In Lightroom lassen sich die Einstellungen der Presets kopieren und entsprechend auf andere Fotos anwenden.

Bei Nik Viveza und Nik Silver Efex wurde die Benutzeroberfläche komplett neugestaltet.

In Silver Efex kamen 39 neue Filmsimulationen hinzu und ClearView der ähnlich wie Klarheit in Lightroom Dunst in den Bildern reduziert.
Bei Viveza gibt es zehn neu Farb-Presets außerdem kamen noch Retusche Funktionen für Portraits dazu wie das Schärfen der Augen und Weichzeichnung für die Haut.

Frank S. Fischer Reckordzeitstudio hat zu den Neuerungen ein schönes Video gemacht

Was hat mir nicht so gefallen

Mir hat nicht so gut gefallen das RAW Dateien immer noch nicht unterstützt werden. Eine entsprechende Unterstützung würde den Workflow in Lightroom noch weiter verbessern.
Etwas Enttäuscht bin ich auch, dass die neu Überarbeitete Benutzeroberfläche nur für Viveza und Silver Efex eingeführt wurde.

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Preise und Verfügbarkeit

Die Nik Collection 4 ist (für Windows und MacOS) auf Website von DxO noch bis zum 30. Juni 2021 zum Angebotspreis von 99,99 Euro* erhältlich danach kosten die Filter 149 Euro.
zum Download der Filter*

Das Update ist in diesem Angebotszeitraum für 59,99 € anstatt 79 € erhältlich.
Wenn du eine ältere Version besitzt, kannst du über ein Kundenkonto bei DxO ein Update erwerben.

Auf der Website von DxO findest du auch eine einmonatige kostenlose Testversion der Nik Collection 4 zum Download*.

Die Geschichte der Nik Collection

Die Nik Collection Filtersammlung blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück.
So um das Jahr 2008 kamen die für die damalige Zeit sehr innovativen und Leistungsstarke Tools als Erweiterung für Photoshop auf den Markt.
Der Preis war mit um 500 Euro doch recht happig und daher eher was für die Profis. Ja ok Photoshop gab es damals auch noch nicht als Abo und war mit 1300 Euro schweinteuer und Lightroom koste damals auch um die 300-400 Euro.

Google übernimmt die Nik Filter

2012 übernahm Google die Softwarefirma Nik und damit die Filtersammlung.
Dem Internetriesen ging es allerdings nicht um die Filter Collection, sondern eher um die darauf aufbauende Technik die Android ihre Verwendung fand.

Die Nik Collection wurde deutlich günstiger ich zahlte dafür Anfang 2014 um die 100 Euro später gab Google die Filter sogar kostenlos heraus.

Einen gravierenden Nachteil hatte die Sache jedoch Google entwickelte die Filter Collection nicht weiter und es gab keinerlei Updates dafür.

Daher besteht immer die Gefahr das die Tools nach einem Photoshop /Lightroom oder Windows Update nicht mehr funktionieren.

Und Trotzdem die Nik Collection habe ich zwischen 2014 bis 2017 sehr häufig benutzt auch gab es in der Zeit viele Video-Tutorials auf YouTube.

DxO kauft 2017 die Nik Collection Filter

2017 wurden die Nik Collection Filter von der Softwareschmiede DxO aufgekauft.
DxO ist bekannt für seinen RAW Konverter DxO Photo Lab einer der wenigen wirklich ernstzunehmenden Lightroom Alternativen.

2020 gab endlich auch eine neue Version die Nik Collection3 es kam mit Perspective Efex ein neues Tool zur Beseitigung stürzender Linien hinzu.
Dazu gab es viele Verbesserungen kosmetischer Natur und solch die die Usability verbessern.

Fazit

Es macht sehr viel Spaß mit der neuen Version Nik Collection 4 zu arbeiten.
Vor allem Silver Efex Pro und Color Efex Pro sind meine absoluten Lieblingstools. Aber auch die neuen Funktionen in Viveza wissen zu Überzeugen.
Jeder ambitionierte Bildbearbeiter sollte sich die neue Version einmal ansehen zum Ausprobieren gibt es auch eine 30 Tage Testversion.
So kannst du dir jedenfalls selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Nik Filter machen.

Mein Name ist Gunther Dihlmann bin Jahrgang 1966 und Hobbyfotograf aus Leidenschaft. Seit 2013 fotografiere ich ernsthaft erst mit einer Nikon Spiegelreflexkamera seit 2020 mit der Sony Alpha 6000. Auf dieser Webseite gebe ich Tipps über das schönste Hobby der Welt dem fotografieren und dem passenden Foto Zubehör.

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